Nach eigenen Aussagen konnte die britische Hollywood-Darstellerin Florence Pugh angeblich die Führungspersönlichkeiten bei Marvel dazu bewegen, ihr zugestimmt haben, aus dem zweithöchsten Gebäudefenster der Welt ohne Sicherheitsvorkehrungen zu springen – natürlich nur innerhalb ihres neuesten Projektes "Thunderbolts". In all den E-Mail-Korrespondenzen hatte sich herausgestellt, dass ein Sprung mit einem Fallschirm von diesem etwa 680 Meter hohen Hochhaus im Drehbuch vorgesehen war. Wie sie Fandango gegenüber berichtete, sagte man ihnen jedoch kurz vor Beginn der Dreharbeiten, dass dies wohl nicht realisiert werden könne, da damit wahrscheinliche Schwierigkeiten auf versicherungsrechtlicher Ebene verbunden wären.
Pugh berichtete, dass sie selbst gedachte: "Selbstverständlich werden wir das tun!" und daraufhin den Produzenten kontaktierte. Sie sagte, ständig hatte sie nachdrücken müssen, bis man schließlich meinte: "Na gut, falls du von einem der beiden höchsten Gebäude springen möchtest, sorgen wir dafür." Die britische Schauspielerin erwähnte außerdem, dass sie kein Flugunbehagen hätte.
Der Sprung von dem 678,9 Meter hohen Wolkenkratzer Merdeka 118 in der malaisische Hauptstadt Kuala Lumpur hat ihrer mentalen Kontrolle sehr viel abverlangt. Sie selbst betonte, dass dies schon ein großer Kraftakt war. Anschließend sei ihr Geist so erschöpft gewesen, dass sie fast «drei Stunden» geschlafen hätte. In dem Actionfilm "Thunderbolts" übernimmt Pugh die Rolle als Attentäterin Yelena Belova. Dieser Film des Marvel-Kosmos wird am 1. Mai in deutschen Kinos zu sehen sein.
RND/dpa