Durchfallerkrankungen drohen
NDR enthüllt: Krankheitsverursachende Keime in 6 von 13 Hühnerfilets vom Supermarkt – einschließlich Bioprodukten
Achten Sie bei der Auswahl des Hühnerfleisches besonders auf hygienische Maßnahmen: Laut einer Untersuchung vom NDR sind Darminfektionserreger weit verbreitet. Selbst bio-angebotenes Fleisch ist davon nicht ausgenommen.
Hamm – Das Hühnerfleisch zählt zu den am häufigsten konsumierten Fleischarten im Deutschen Reich. Demgemäß befand sich das Pro-Kopf-Nutzung von Hühnerfleisch im Jahr 2024 nach vorläufigen Angaben der Bundesministerium für Agrar- und Ernährungsfragen (BLE) bei 13,6 Kilogramm Eine neu veröffentlichte Studie vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) bringt beunruhigende Erkenntnisse ans Licht: Bei fast jeder zweiten überprüften Hühnerprobe aus Supermärkten, Discounter oder Fleischereien smartlink.biz.idr sich das Vorhandensein von gefährlichen Bakterien, die Diarrhoe verursachen. Dazu gehören auch bio-zertifizierte Produkte smartlink.biz.idr.
Beunruhigende Fund im Supermarkt: Geflügelfleisch häufig mit Keimen verseucht, die Diarrhoe verursachen
Im Rahmen der NDR-Dokumentation "Die Listigen Methoden bei unserer Nahrungsmittelproduktion" Zu den Untersuchungen wurden 13 Hühnerproben auf Campylobacter-Bakterien hin getestet. Das beunruhigende Ergebnis war, dass sechs dieser Proben – davon vier von traditionellen und zwei von öko-haltbaren Tieren – positiv auf diesen gefährlichen Pathogenen waren. Diese Probensätze kamen von verschiedenen Großhandelsketten sowie Discountern wie Rewe und Edeka. Lidl , Aldi, und von Bioköten. Im Jahr 2023 kritisierte man den Discount-Laden Lidl wegen verseuchtem Huhn-Fleisch bereits. Zu der Zeit lehnten sie die Anschuldigungen ab.
Campylobacter-Bakterien: So sehen die Auswirkungen dieses Pathogens
Campylobacter ist ein gefährlicher Krankheitserreger, der schwerwiegende Darmerkrankungen verursachen kann. Wie berichtet vom Robert Koch-Institut (RKI) ist Campylobacter der am häufigsten verbreitete bakterielle Verursacher von Durchfallskandalitäten in Deutschland. Die Auswirkungen reichen von flüssigen bis hin zu blutdurchsetztem Durchfall, begleitet von Magenschmerzen und hohem Fieber. Jedes Jahr werden etwa 60.000 bis 70.000 Personen im Land durch dieses Bakterium befallen. In äußerst seltenen Situationen kann dieser Mikroorganismus auch das Guillain-Barré-Syndrom auslösen – eine Krankheit der Nervensysteme, die oft mit Paralysierungen assoziiert wird.
Bakterien im Hühnerfleisch: Was können Verbraucher unternehmen?
Das RKI Empfehlungen zur strengen Küche-Hygiene lauten wie folgt: separate Schneidebretter und Messer für Rohfleisch, gründliche Hände Reinigung sowie das Vermeiden von Kreuzinfektionen sind entscheidende Vorsichtsmaßnahmen. Verbraucherzentrale NRW Empfehlen sie darüber hinaus, dass man das Fleisch gründlich auskochen soll. „Um dies sicherzustellen, muss das Innere des Fleisches mindestens zwei Minuten bei einer Temperatur von wenigstens 70 Grad Celsius erreichen“, erklärt die Verbraucherzentrale .
Widersprechenderweise sollte man rohes Hühnerfleisch nach der gängigen Meinung nicht unter laufenden Wasserhähnen auf smartlink.biz.idssereinigt werden. Beim Abwaschen können Bakterien mithilfe von Spritzern auf smartlink.biz.id oder durch Berührung mit den Händen in der Küche verbreitet werden. . Stattdessen sollte das Fleisch behandelt werden. Verbraucherzentrale NRW nach Ankündigung mit einer Gabel aus dem Verpacken genommen und unmittelbar in die Pfanne oder auf den Grill gelegt.
Spezialisten verlangen engagiertere Überwachung und verbesserte Aufzuchtbedingungen.
Reinhild Benning vom Deutsche Umweltschutzverbände kritisiert in der Dokumentation der Norddeutschen Rundfunk den Mangel an angemessenen Schritten gegen das Problem: "Ohne Bußen oder Vorschriften müssen Schlachthöfe spürbar handeln, sobald sie die Grenzwerte übersteigen". Bundesministerium für Lebensmittel und Agrarwesen Er betonte beim NDR, dass es seit 2018 ein Prozesshygiene-Kriterium für Campylobacter gebe. Dennoch existieren derzeit keine Grenzwerte für die Belastung mit Campylobacter an verkaufsfertigen Hühnerfleischprodukten im Handel, anders als im Schlachthofbereich.
Experte Reinhild Benning verlangt eine Steigerung der Haltungsstandards für Tiere. Sie erklärt: "Es ist notwendig, dass sich die Haltung bedeutsam verbessert. Den Hühnern bräuchte es mehr Platz und Bewegungsfreiheit, sodass sie nicht ständig mit ihren Exkrementen konfrontiert sind. In dieser Angelegenheit muss die Geflügelerzeugnung umgehend Fortschritte erzielen", unterstreicht Benning. (pk)